Beschreibung Aussehen: tropische Staude Wurzel : dicke,
dunkelgelbe Wurzelknolle (Rhizom). Blätter : gerundet, länglich. Höhe : 50
cm -2 m. Blüte : gelb, oval. Es gibt etwa 70
Arten.
Verbreitung: Küstenlandschaften Indiens (80%), Chinas,
Javas, Formosas, der Phillippinen, in Südamerika und
Australien.
Geschichte: In Indien wurde K. bereits vor 3 000
Jahren als Heilmittel verwendet. Die Araber brachten das Gewürz aus Indien
mit und verbreiteten den Gebrauch in den
Mittelmeerländern.
Anmerkungen: Wurde bei den Römern auch
„Indischer Safran“ genannt, obwohl geschmacklich ein sehr großer Unterschied
besteht, lediglich kann der gelben Färbung wegen ein Vergleich angestellt
werden. In Asien gilt K. als Glücksbringer, weil die Farbe der der Sonne
ähnelt. Vor der Hochzeit reiben sich Frauen die Hände mit K. ein, um sich eine
glückliche und kinderreiche Ehe zu wünschen.
Wirkstoffe: 2 - 7
% ätherische Öle: davon 25% Zingiberen, Sesquiterpene, (z. B. Turmeron); 3 - 5 %
gelbe Farbstoffe (Curcumin), die nicht wasserflüchtig
sind.
Anbau Garten/Haus : in Europa wegen Fehlens klimatischer
Voraussetzungen nicht möglich. Vermehrung : K. wird durch Wurzelteilung
vermehrt und kann 10 Monate nach dem Pflanzen bereits geerntet
werden.
Aufbewahrung: In luftdicht schließenden
Gefäßen.
Verwendung Gesundheit: Entzündungshemmend, Gallen-
und Nierenmittel, senkt den Cholesteringehalt des Blutes.