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Der
Speisekürbis und der Truthahn haben
eines gemeinsam: sie stammen beide aus
der „Neuen Welt“.
Sie zu kombinieren und ihnen einen
regionalen Pfiff zu geben, ist heute
unser Ziel!
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Schon
Kolumbus erzählte von Bauern auf Kuba, die ganze Felder mit Kürbis
bestellten und er war fasziniert von ihrer leuchtenden Farbe und
dem feinen Geschmack. Truthähne wurden von den Europäern erst etwas später zum ersten Mal auf
Yucatan erblickt Der Kürbis ist wohl einer der schmackhaftesten
Gemüsefrüchte, die man in der Küche verwenden kann, und, was
den Truthahn angeht, so ist er wohl bei allen hoch geschätzt
aufgrund des zartes Fleisches.
Bei
einem Bauern aus der Region kaufen wir also einen mittelgroßen
Kürbis (ca. 2,50Euro). Achten Sie darauf, dass
der Kürbis zart orange ist, nicht zu grell und auf keinen Fall
Druckstellen hat oder gar weich ist. Das Fruchtfleisch sollte
ebenfalls zart orange sein.
Als Beilage eignet sich die Kartoffel hervorragend, da, wie
wahrscheinlich bekannt ist, auch sie aus der „Neuen Welt“
stammt. Wähöen Sie hier frei , ob Pellkartoffel, Kroketten
oder auch Pommes Frites.
Zutaten für das Kürbiskraut:
- 1 Speisekürbis (mittlere Größe)
- 2 Zwiebeln
- Paprikapulver
- Butter
- 2 EL Sauerrahm
- 20 g Mehl
- Rinderbrühe
- Essig
- Pfeffer
- Salz
- steirisches Kürbiskernöl
Zutaten für die Putenkeule:
- 1 große Oberkeule
- Pfeffer
- Salz
- 1 Zweig Rosmarin
- Hühner- oder Rinderbrühe
- 1 Schuss Sahne
Zubereitung:
Putenkeule waschen, Pfeffern, salzen. Den Rosmarinzweig in eine
Kasserolle geben, die Putenkeule darauf legen. Mit Brühe angießen.
11/4 Stunden im Backrohr bei 180 Grad garen.
Währenddessen den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen,
vierteln und von der harten Schale befreien. In feine Streifen
schneiden und salzen, dann leicht auspressen. Zwiebeln würfeln
und in Butter anschwitzen. Kürbisstreifen zugeben, mit Brühe
angießen und etwa 10 Minuten dünsten. Pfeffer und Paprika
untermengen, einen Schuss Essig (Obstessig) untermengen und
abschmecken. Sauerrahm mit Mehl vermischen, untermengen und noch
einmal kurz aufkochen lassen.
Die Putenkeule eine weiter Viertelstunde übergrillen, aus dem
Ofen nehmen und in feine Scheiben schneiden. Den Bratensaft
auffangen und mit einem Schuss Sahne verfeinern.
Kürbiskraut mit wenig Kürbiskernöl überschütten, Putenkeule
mit Sauce überziehen und mit den Kartoffeln servieren.
Dazu
passt hervorragend ein steirischer Welschriesling oder ein
trockener, nicht zu herber Riesling.
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